Die Bezahlung erfolgt in der Regel über Ihre Krankenkasse. Möchten Sie dies nicht, können Sie Ihre Therapie auch selbst bezahlen.

Gesetzlich Versicherte

Wenn Sie psychische Probleme haben, haben Sie ein Recht auf eine fachliche und schnelle Behandlung. Monatelange Wartezeiten sind dann nicht zumutbar. Die Wartezeiten von Psychotherapeuten mit einem Kassensitz sind oft lange, deshalb gibt es auch die Möglichkeit einen Therapieplatz in einer Privatpraxis über das sogenannte Kostenerstattungsverfahren zu bekommen.

Die Therapie muss von Ihrer Krankenkasse erst genehmigt werden. Um Ihnen das Vorgehen zu erleichtern, hat empfiehlt die Bundespsychotherapeutenkammer folgende Schritte (Zitat):

 

1. Termin in einer psychotherapeutischen Sprechstunde vereinbaren:

iIn der Sprechstunde erfährt der Versicherte, wie seine psychische Störung einzuschätzen ist und ob er eine Behandlung benötigt. Hat der Psychtherapeut im Anschluss an die Sprechstunde keine Termine frei, um eine notwendige Behandlung durchzuführen, erhält der Vesicherte am Ende der Sprechstunde eine schriftliche Bescheinigung, welche Behandlung empfohlen wird. Darin kann auch festgestellt sein, dass eine "Richtlinienpsychotherapie" notwendig und unaufschiebbar ist.

 

2. Protokoll der vergeblichen Suche nach einem zugelassenen Psychotherapeuten anfertigen:

Der Versicherte nimmt dann mit mehreren Psychotherapeuten Kontakt auf, die mit den gesetzlichen Krankenkassen abrechnen können, und fragt, ob bei ihnen kurzfristig eine Richtlinienpsychotherapie möglichist. Sagen mindestens drei bis fünf Psychotherapeuten, dass sie eine solche Behandlung kurzfristig nicht übernehmen können, kann der Versicherte sich auch an eine Privatpraxis wenden. Die vergebliche Suche nach einem zugelassenen Psychotherapeuten sollte er in einem Protokoll festhalten (Name des Psychtherapeuten, Tag und Uhrzeit der Anfrage, Wartezeit auf einen Behandlungsplatz).

 

3. Bescheinigung: Privatpraxis kann Behandlung übernehmen:

Findet der Versicherte eine Privatpraxis, die die Behandlung kurzfristig übernehmen kann, sollte er sich dies von dem Psychotherapeuten bescheinigen lassen. Der Psychotherapeut sollte über eine "Fachkunde in einem Richtlinienverfahren" verfügen. Der Versicherte sollten den Psychotherapeuten danach fragen.

 

4. Antrag an die Krankenkasse:

Der Versicherte beantragt bei seiner Krankenkasse, dass sie die Kosten für die Behandlung übernimmt. Er stellt einen "Antrag auf ambulante Psychotherapie und Kostenerstattung nach §13 Absatz 3 SGB V". Dem Antrag legt er bei: (1) Bescheinigung aus der Sprechstunde, dass eine psychotherapeutische Behandlung notwendig ist, )(2) das Protokoll der vergeblichen Suche nach einem zugelassennen Psychotherapeuten und (3) die Bescheinigung einer psychotherapeutischen Privatpraxis, dass sie kurzfristig eine Behandlung übernehmen kann.

 

Quelle: http://www.bptk.de/uploads/media/20170522_bptk-patienten-info_kostenerstattung.pdf

 

Privat Versicherte

Wenn Sie privat versichert sind, sollten Sie vor Aufnahme der Therapie mit Ihrer Krankenkasse die Kostenübernahme klären. Die an Sie gerichtete Rechnung können Sie dann bei Ihrer Krankenkasse einreichen.

Privatzahler

erhalten eine private Rechnung.

Hier finden Sie uns

Albert-Mahlstedt-Str. 30

23701 Eutin

Kontakt

Die entsprechenden Telefonnummern der Kollegen finden Sie unter dem Stichwort "Kontakt"

oder

nutzen Sie einfach unser Kontaktformular.